Zum Thema Futterberatung ...

 

HKL Heinz Klaiber

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Der Tierheil- und Chiropraktiker Heinz Klaiber bescherte dem gesamten St. Hippolyt-Team einen lehrreichen und informativen Schulungstag. Der erfolgreiche Trabrennfahrer, der eine mehr als dreißigjährige Berufserfahrung vorweisen kann, faszinierte mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen in der Therapie von Stoffwechsel- und Rückenproblemen.

Er gewährte Einblicke, wie derartige Probleme erkannt und Lösungsansätze für deren Behandlung entwickelt werden können. Herr Klaiber zeigte an praktischen Beispielen die Möglichkeiten der chiropraktischen Behandlung beim Lösen von Blockaden des Bewegungsapparates. Daneben arbeitet er mit einer nach eigener, traditioneller Rezeptur hergestellten Kräutermischung und verschiedenen homöopathischen Mitteln. Seine Arbeitweise, die von einer ganzheitlichen, naturnahen Betrachtung des Pferdes geprägt ist, passt gut zu Philosophie von St. Hippolyt.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für diese interessante und bereichernde Fortbildung!

Heinz Klaiber - ein Mann für alle Fälle

(von Sarai Fauerbach)

Oft ist es einfach nur dieses Gefühl, das mit dem Pferd etwas nicht stimmt. Manchmal sind die Probleme aber auch nicht zu übersehen - sei es durch einen taktunreinen Gang, ungleichmäßig ausgebildete Muskulatur, mangelnden Schwung oder aber auch durch eine offensichtliche Stoffwechselentgleisung mit all ihren Begleiterscheinungen. Der Pferdehalter, der offen für neue Entwicklungen in der Pferdeheilkunde ist, weiß um die Begrenztheit der Schulmedizin. Solche „Problemfälle“ bedürfen einer „Spezialbehandlung“, die über eine rein schulmedizinische hinausgeht.

Ein Problemlöser ist gefunden

Da bekannt ist, dass sich die Beratungen der Firma St. Hippolyt nicht ausschließlich auf die Wahl des richtigen Futters beschränken, gehen auch hier immer wieder Anfragen nach entsprechenden „Problemlösern“ ein.
Seit dem Frühjahr dieses Jahres kann St. Hippolyt nun einen Mann empfehlen, der auf diesem Gebiet eine mittlerweile dreißigjährige, sehr erfolgreiche Laufbahn vorweisen kann. Der Tierheil- und Chiropraktiker Heinz Klaiber, selbst erfolgreicher Trabrennfahrer, behandelt sowohl Probleme des Bewegungsapparates, vornehmlich die der Wirbelsäule, als auch Stoffwechselprobleme wie Funktionsstörungen der Leber und Niere. Klaiber, der schon als Kind gemeinsam mit dem Großvater Pferde behandelte, genoss im Ausland eine umfangreiche Ausbildung. Heute lebt er in dem im Emsland gelegenen Neulehe und betreibt hier ein Rehazentrum für Pferde. Sein Wirkungskreis erstreckt sich über ganz Deutschland und das angrenzende europäische Ausland. Zu seinen Kunden gehören unter anderem die vierfache Dressurolympiasiegerin Nicole Uphoff, der ehemalige Deutsche Meister im Springreiten Otto Becker oder die Familie Schockemöhle in Mühlen. Der Hauptschwerpunkt seiner Arbeit liegt in der chiropraktischen Behandlung von Blockaden im Rückenwirbelbereich.

Technik mit Tradition

Diese biomechanische Behandlungsmethode basiert auf Techniken, die die normale Beweglichkeit der Gelenke − besonders an der Wirbelsäule − wiederherstellt. Dabei berücksichtigt sie sowohl das gestörte Gelenkspiel (joint play) als auch die Verschiebung (Subluxation). Als Begründer und Namensgeber ist der Amerikaner David Daniel Palmer (1845−1913) zu nennen, der die beiden Begriffe Chiro- (gr. = cheiros, bedeutet "Hand") und -praktik (gr. praktos bedeutet "getan") zusammenfügte. Die Chiropraktik beinhaltet verschiedene Techniken – die wohl bekannteste ist die Manipulation, bei der mit einer schnellen Impulsbewegung bei geringem Kraftaufwand ein Gelenk bis an die Grenze des natürlichen Bewegungsraums ausgelenkt wird. Hierdurch kann die Beweglichkeit des Gelenks wider hergestellt werden, indem die gelenksnahe Muskulatur gedehnt und über neurologische Reflexe die Grundspannung der Muskulatur korrigiert und die Schmerzempfindlichkeit reduziert wird.

Das Pferd in der ganzheitlichen Betrachtung

Seit einigen Jahren hat die Chiropraktik auch in der Pferdewelt Einzug gehalten und sich als wirkungsvolle Behandlungsmethode etabliert. Als unschöner Nebeneffekt ist allerdings an dieser Stelle auch die Schar an unqualifizierten „Wunderheilern“ zu nennen, die mit Ihren wirkungslosen bis schädigenden Praktiken durch die Lande reisen und den Ruf der Chiropraktiker mitunter negativ belasten. Ein häufiges Problem ist ganz einfach die mangelnde „Haltbarkeit“ durchgeführter Behandlungen. So werden Pferde oft mit (zu)viel Kraft behandelt, um dann nach wenigen Monaten oder gar Wochen dieselbe Problematik zu zeigen und weitere (oft ähnlich erfolglose) Behandlungen notwendig machen. Klaiber nennt hier vor allem die ausschließliche Behandlung der Symptome als Grund für erfolglose Therapie. Er legt eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Pferdes zugrunde und kann mitunter Zusammenhänge zwischen immer wiederkehrenden Rückenproblemen und einem entgleisten Stoffwechsel erkennen. Nur wenn alle Problemkreise erkannt und behandelt werden, kann die Therapie von dauerhaftem Erfolg sein. „99,5 % meiner Behandlungen halten – nur in Einzelfällen muss ich zur Nachbehandlung kommen“, unterstreicht Klaiber den Erfolg seiner Therapie.

Falsche Fütterung als Grund für Stoffwechselentgleisungen

Als eines der häufigsten Probleme nennt er Entgleisungen des Stoffwechsels, die durch fehlerhafte Fütterung hervorgerufen werden. „Die Pferde sind dann entweder zu gut oder zu falsch gefüttert worden“, so Klaiber. Neben einer allgemeinen Leistungsschwäche können stumpfes Fell, blasses Zahnfleisch und bei schwereren Fällen auch „Rillen“ im Huf auf Störungen im Bereich von Leber und Niere hinweisen. Bei der schulmedizinischen Diagnostik sind die Grenzen eng gesteckt, denn im Blutbild sieht man Veränderungen erst, wenn schon Teile des Gewebes zerstört sind. Liegt eine Fehlfunktion des Stoffwechsels vor, die laut Klaiber zum Teil mit einem „säuerlichen Geruch“ des Pferdes einhergeht, muss „das Schwammsystem der Niere mit homöopathischen Mitteln angehoben werden“, damit es seine Funktionstüchtigkeit wieder erlangt. Ist das System wieder hergestellt, nennt Klaiber eine ausgewogene und bedarfsgerechte Fütterung als Basis für einen dauerhaften Heilungserfolg.

Umfassende Behandlung als Erfolgsrezept

Neben der erfolgreichen Behandlung von Störungen des Stoffwechsels und denen im Fortpflanzungsgeschehen von Stuten hat sich Klaiber auf die Behandlung von Rückenproblemen spezialisiert. Schmerzempfindliche Druckpunkte neben der Wirbelsäule im Bereich der Sattellage korrespondieren oft mit einer „schlechten Seite“ und dem diagonal gelegenen, kürzer tretenden Hinterbein. Als häufigste Ursache für solche Probleme nennt Klaiber Traumata die durch Ausgleiten auf der Weide, Festliegen in der Box oder auch mal durch zu eng gerittene Wendungen hervorgerufen werden können. Ist ein solches Problem diagnostiziert, ist es mit einer ausschließlich chiropraktischen Behandlung nicht getan. Klaiber legt hier besonderes Augenmerk auf eine anschließende Folgebehandlung durch den Pferdebesitzer, der eine dreiwöchige kontrollierte Bewegungstherapie mit dem Patienten durchführen sollte. Oft ist eine begleitende homöopathische Behandlung notwendig, die die Selbstheilungskräfte aktivieren und unterstützen.
Diese Kombination ist es, die die Arbeit Klaibers so erfolgreich und vor allem nachhaltig macht. „Richtige Diagnose, richtige Mittel“, so Klaiber, sind sein Erfolgsrezept, das ihm auch bei Behandlungen von Hunden zugrunde liegt.

Kontaktdaten:

Reha-Zentrum Emsland
Heinz Klaiber
Neuer Weg 1
26909 Neulehe
Tel.: 04968-1475
Mobil: 0170-9317657
HKL@HeinzKlaiber.de
www.heinzklaiber.de

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