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Rillen, Risse und bröckelndes Hufhorn werden selten allein durch mangelnde Pflege oder schlechte Haltungsbedingungen hervorgerufen. Vielmehr ist hier ein Blick auf Fütterung und Stoffwechselsituation des Pferdes angesagt.
Sowohl Wachstum als auch Qualität des Hufhorns werden durch ein sehr komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher Nährstoffe beeinflusst. So sind nicht nur Nährstoffe für den Aufbau der Hornsubstanz wichtig, wie Zink, Mangan, Kupfer, Eisen und die organischen Schwefelverbindungen Silizium und Calcium - auch die Nährstoffaufnahme und Verstoffwechselung muss gewährleistet sein. Hier helfen z.B. Getreidekeime, Bierhefe, Knoblauch oder Leinsamen. Eine Unterversorgung dieser Stoffe führt langfristig zu einer schlechten Hornqualität und einem verminderten Wachstum. Nicht selten gerät dann die Verdauung ins Stocken: Störungen bis hin zur Kolik sind die Folge. Umso wichtiger ist es nun, die Fütterung zu optimieren und verdauungsfördernde Maßnahmen zu ergreifen.
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